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Christoph Kloft - Autor und Verleger


Presse

 Kinder löchern Autoren 

Beide Autoren, Christoph Kloft und Franjo Terhart, nahmen die Kinder mit auf eine interessante Lesetour.Foto:
Beide Autoren, Christoph
Kloft und Franjo Terhart,
nahmen die Kinder mit auf
eine interessante Lesetour.
Foto:
(rbö)

  Reckenfeld - Die Reckenfelder Erich-Kästner-Grundschule hatte einen Volltreffer gezogen. Bei ihrer Beteiligung am bundesweiten Lesetag hatte sie zwei Autoren verpflichtet, die in lebendiger Darstellung versuchten, das Interesse der Kinder auf das Lesen zu lenken, um somit dem Schwerpunkt der schulischen Unterrichtung mehr Gewicht zu geben. Im Gespräch wies Rektorin Christel Heisler auf die Bedeutung und Notwendigkeit einer lebendigen und unmittelbaren Möglichkeit hin,Kinder zum Lesen zu  bringen und sie für diesen wichtigen Teil des Unterrichts  zu begeistern. „Um das zu realisieren“, so die Rektorin, „nehmen wir mit Freude an dieser bundesweiten schulischen Veranstaltung teil. Es ist uns gelungen, mit den Autoren Franjo Terhart und Christoph Kloft zwei Garanten für diese Aufgabe zu gewinnen. Im Zusammenhang mit dem Lesetag veranstalten wir alle zwei Jahre die Autorenlesung, so dass jedes Kind zumindest einmal in der Grundschule an einer Lesung teilnehmen kann. Finanziert wird diese Veranstaltung dankenswerterweise vom Förderkreis der Grundschule und wir freuen uns sehr über das Engagement der Eltern.“  

Der Inhalt des Lesetages bestand zunächst in einer Vorstellung der Autoren, die anschließend versuchten, das Interesse der Schüler für das Buch schlechthin und insbesondere für das Lesen zu wecken. In einem regen Wechselgespräch nahmen die Schüler diese Form der Unterrichtung begeistert an. Sie „löcherten“ die Autoren mit Fragen und nebenbei gab es bei Franjo Terhart auch noch einen kleinen Exkurs in Geschichte, als er, inspiriert durch „Asterix“, die Kinder in das alte Rom entführte.

Christoph Kloft ließ sich dabei auch noch von zwei Lehrerinnen assistieren, um seine Aussagen auch mit Gesten und Beispielen zu unterstreichen. Beide Autoren verstanden es ausgezeichnet, das Interesse und die Neugier der Kinder zu wecken. Nun sind beide auf ihre Art „alte Hasen“. So prägen Franjo Terhart die Vielzahl seiner Bücher und über 1000 Autorenlesungen, während Christoph Kloft mit seiner literarischen Breite imponiert. Es gelang ihm, neben seinen vielen Kinderbüchern und der Mitautorin Petras Hess für eine Anthologie zum Mauerfall in Berlin, namhafte Persönlichkeiten ins Boot zu holen. Erwähnenswert ist auch seine Verbindung zur Zentrale der Marienschwestern in Schönstatt mit einer Arbeit über den Apostel Paulus. Literarische Begleiter waren zu anderen Veröffentlichungen Persönlichkeiten wie der Präsident des Deutschen Bundestages, Norbert Lammert, Udo Lindenberg, die Politiker Jochen und Bernhard Vogel und der Ehemann der verstorbenen Politikerin Regine Hildebrandt.Mit der Verpflichtung der Autoren ist der Rektorin Christel Heisler und dem Lehrerkollegium ein Volltreffer gelungen, denen es nicht um die Darstellung ihrer zahlreichen Veröffentlichungen ging, sondern um die Förderung des kindlichen Interesses an Büchern. Der Tag hat sich gelohnt.

 

  

  

 

 Christoph Kloft schöpft seine Ideen aus dem Leben   

KÖLBINGEN.      

Kürzlich machte der Kölbinger Autor Christoph Kloft durch die Neufassung der alten Westerburger Sage um das “Petermännchen” wieder von sich Reden. Der 45-Jährige war nach dem Studium der Germanistik, allgemeinen Linguistik und Komparatistik als Redakteur bei der “Thüringer Allgemeine” tätig. Seine Eindrücke und Erlebnisse in Ostdeutschland fasste er in seinem ersten Buch “Katerstimmung. Alltag in den neuen Bundesländern” zusammen. Die Liebe zu Frau und Heimat veranlasste ihn zur Rückkehr in den Westerwald. Heute arbeitet der vierfache Vater als freier Journalist und Schriftsteller in den eigenen vier Wänden. Den Stoff für seine Werke schöpft der Familienmensch aus dem Leben. So schrieb er in “Basaltbrocken. Ein Dorfbürgermeister geht seinen Weg” die Geschichte seines Großvaters auf.Nach der Geburt des zweiten Sohnes und zahlreichen “Gute-Nacht-Geschichten” sahen die jungen Eltern das Leben aus einer anderen Perspektive. Gemeinsam mit Ehefrau Susanne schrieb er das deutsch-türkische Kinderbuch  “Was denkt der Regen, wenn der Scheibenwischer kommt?”. Ein Titel, der neugierig macht. Eigentlich ist das eine Familienproduktion.  Maximilian und Mauritius wollten den Ausgang unserer ausgedachten  Geschichten mit beeinflussen und eigene Helden einbauen. Neben Pippi Langstrumpf, der Maus und dem Elefant stellen sich neue Hauptdarsteller vor. Ängste und Furcht spielen hier genauso eine Rolle wie ausgelacht zu werden oder Ausflüchte, die vor dem Schlafen gehen retten sollen, …! Um einen Beitrag zum unverkrampften Umgang der verschiedenen Kulturen zu bieten, sind die Geschichten parallel in deutscher und türkischer Sprache abgedruckt. In “Katjas Buch – Das Leben im Gesicht” beschrieb Kloft den Leidensweg einer krebskranken Freundin Katja Sturm aus Guckheim. Gemeinsam mit ihr war das Buch geplant, nach ihrem Tod schrieb Kloft es auf Katjas Wunsch hin alleine zu Ende. Eine Hommage an die Stadt Westerburg und ihre Geschichte(n) ist die Neufassung des Theaterstücks vom Schloßgeist Petermännchen.”Anläßlich des 15-jährigen Bestehens des Westerburger Petermännchen-Theaters sprach mich der Vorsitzende Helmut Bäumer an und bat mich um eine Neubearbeitung. Die ursprüngliche romantisch-poetische Sprache gefiel mir, darauf baute ich auf und ließ die Charaktere der Vorlage neu entstehen”, so der Autor. Die tolle Inszenierung sieht er nicht zuletzt als ein Verdienst der Regisseurin Heide Fingerhut-Bäumer und ihres Mannes Helmut Bäumer, der dank seines schauspielerischen Talents in der Figur des hinterlistigen Geistes überzeugte. Auch den übrigen Akteuren gilt sein großes Lob. “Für mich persönlich war die Aufführung des Theaterstücks ein besonderes Erlebnis. Es war wunderbar zu sehen, wie die Schauspieler den Personen Leben einhauchten und wie sie das Stück eins zu eins auf die Bühne brachten”,erinnert er sich gerne an den Premiereabend im idyllischen Schlossgarten.Vor wenigen Wochen erschien der Krimiband “Todsicher kalkuliert – Mord(s)geschichten aus Rheinland-Pfalz” im Rhein-Mosel-Verlag.Ein Themenwechsel mit Bedacht? “Eigentlich nicht, denn das Petermännchen-Stück ist so weit ja nicht von einer echten Kriminalgeschichte entfernt”, antwortet Kloft. “Hinzu kommt, dass ich als Mitglied im Verband der Deutschen Schriftsteller in Rheinland-Pfalz von der Herausgeberin Gabriele Keiser gebeten wurde, einen Kurzkrimi zu schreiben, der im Westerwald spielt. Es handelt sich um eine Sammlung von 22 Geschichten rheinland-pfälzischer Autoren, die für spannende und feinsinnige Unterhaltung sorgen. Mein Beitrag ist der Mord an einer Polizistin auf dem Fahrradweg zwischen Westerburg und Sainscheid.”Im November steht die Teilnahme an der Jugendbuchwoche in Koblenz an.Bis Ende des Jahres etliche Lesungen, ua in Gelsenkirchen, Gera, Koblenz, Rüdesheim.

Mehrere Projekte sind in Arbeit, mehr will der Autor darüber noch nicht verraten. Der Grund: “Ich bin der Ansicht, dass man sich nicht mit Neuerscheinungen rühmen soll, bevor sie nicht gedruckt vor einem liegen.”  

Quelle: Westerwaldpost (Ulrike Preis)

 

  

  

 Quelle: Verdener Aller-Zeitung

 

Weitere Links: 

 http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/staufenberg/8348214.htm 

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